Donnerstag, Juli 13, 2006

Neger, Moslems und Kommunisten

Der italienische Ex-Minister und Lega Nord Parteimitglied Roberto Calderoli begründete den Sieg der Azzuros mit deren rassischer Überlegenheit. Die Franzosen hätten eine Mannschaft aus "Neger(n), Moslems und Kommunisten" aufgestellt, und seien deshalb gescheitert - während Italien nur "Söhne" aus allen italienischen Stämmen - "Lombarden, Kampaniern, Venetiern und Kalabresen" eingesetzt hätte. Den Sieg wertet Calderoli - wie wohl die meisten seiner Partei-Kollegen - als Sieg der Rassereinheit gegen die hassenswerte Multikultur. Calderoli ist kein Unbekannter - er hatte u.a. Anfang des Jahres zum Kulturkampf gegen Muslime aufgerufen und öffentlich ein T-Shirt mit rassistischen Karrikaturen über den Propheten Mohamed getragen.


«Neger, Moslems und Kommunisten»: Italiens Ex-Minister
Roberto Calderoli möchte bei den Blauen nur Weiße sehen.


Quellen siehe u.a. hier und dort
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Freitag, Juni 30, 2006

Afrikaner sollen draußen bleiben.

Am 2.Juli wird in Berlin-Kreuzberg die Straßenfußball-WM beginnen. Von "Toleranz" und antirassistischen Zielen, wie sie von Seiten der Organisatoren angepriesen werden, ist dank der Bundesregierung leider nicht mehr viel zu spüren im Austragungsland der WM.

Straßenfußball-WM in Berlin (02.-08.07.06)
Visaprobleme: WM ohne Afrika



Von Olaf Jansen

Die Straßenfußball-WM in Berlin sollte zeigen: Alle Menschen auf dieser Welt sind gleich. Wie gleich sie wirklich sind, zeigt die politische Wahrheit. Zwei afrikanischen Teams wurde die Einreise nach Deutschland verwehrt. Wegen Fluchtgefahr bekamen die Spieler kein Visum.

Berlin-Kreuzberg, Mariannenplatz: Seit Beginn der Woche wird trainiert, was das Zeug hält. Am Sonntag (02.07.06) beginnt dort die Straßenfußball-WM. Parallel zur "richtigen" Weltmeisterschaft ermitteln 16- bis 21-Jährige aus der ganzen Welt die besten Straßenfußballer. Schon eine gute Woche vorher sind die Teams angereist, um sich auf das große Ereignis einzustimmen.

Zwei Teams fehlen aber: "Play Soccer" aus Ghana und "Search & Groom" aus Nigeria erhielten keine Visa. "Wir bedauern die Entscheidung zutiefst", sagt Jürgen Griesbeck. Er ist bedient. Der Geschäftsführer von "streetfootballworld", das die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der FIFA vorbereitet, hat erklärt: "Hier ist eine große Chance vertan worden, der Welt zu zeigen, dass der Fußball auch in diesen Ländern Perspektiven schaffen kann, um das Leben junger Menschen zu verbessern."

Doch nicht alle gleich

Dass ausgerechnet zwei Teams aus Afrika aus politischen Gründen nicht mit dabei sein können, ist ebenso bitter wie bezeichnend. Denn die Veranstaltung sollte gerade Jugendliche aus aller Welt verbinden und zeigen: Wir sind alle gleich. Den afrikanischen Jugendlichen wurde nun aber unterstellt, eine Reise nach Deutschland möglicherweise zur Flucht zu nutzen. Die Bindungen in ihrer Heimat seien nicht stark genug, so die Begründung der Deutschen Botschaften in den Ländern.

Eine beinahe höhnische Begründung, denn jedermann ist schließlich klar, dass das Leben für sozial benachteiligte Jugendliche in armen Ländern wie Nigeria und Ghana kein Zuckerschlecken ist. Feste Bande in die Heimat können somit überhaupt nicht bestehen, so dass eigentlich von vorneherein hätte klar sein müssen, dass afrikanische Teams gar nicht teilnehmen können.

Peinlicher Vorgang

Ein peinlicher Vorgang auch für die deutsche Politik. Grünen-Fraktionsvize Christian Ströbele hatte angekündigt, am vergangenen Mittwoch die Visa-Erteilung für die afrikanischen Jugendlichen im Bundestag zum Thema machen zu wollen, von einem Ergebnis seines Vorstoßes wurde nichts bekannt. Und Jürgen Klinsmann, Schirmherr der Veranstaltung, konnte wegen anderer dringender Termine auch nicht mehr eingreifen.

So bleiben jetzt noch 22 Teams, die ab Sonntag in einem Bolzplatz-Stadion vor 2.200 Zuschauern um den Sieg spielen. Mannschaften zum Beispiel aus Costa Rica, den USA, Afghanistan, Peru, der Türkei oder Bolivien gehen zu Fünferteams ins Rennen. Es kommt an auf Technik, Zweikampfstärke, aber auch Fairness. Wer ohne Fouls auskommt, kann zusätzliche Punkte sammeln. Eine rundum gelungene Idee, die noch schöner wäre, wenn sie soziale Grenzen überwinden könnte. Dagegen spricht der Visa-Eklat. Die Lücken im Spielplan, die mit dem Fehlen der afrikanischen Mannschaften entstanden sind, werden im übrigen nicht gefüllt. Stattdessen laufen Clips und Bilder aus afrikanischen Straßenfußballprojekten auf der Großbildleinwand im Stadion.
Quelle


Schön wärs... - Die Teams von Deutschland und Argentinien demonstrieren vor dem WM-Viertelfinal gegen Rassismus.
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Montag, Juni 12, 2006

Hilfe bei rassistischen Übergriffen

Kurz vor der WM brandete in den etablierten Medien eine Diskussion über sogenannte NO-GO-Areas auf, in denen vermeintliche "Ausländer" und Menschen nicht-deutscher Herkunft mit Verfolgung und Mordanschlägen zu rechnen haben. Anlass waren u.a. dutzende von rassistischen Übergriffen am sog. "Herrentag", also Christi Himmelfahrt. Außerdem hatte der frühere Bundesregierungssprecher Uwe-Carsten Heye WM-Touristen mit dunkler Hautfarbe vor dem Hintergrund rassistisch motivierter Überfälle vor Besuchen einiger ostdeutscher Orte gewarnt. Selbstverständlich beeilten sich die üblichen Verdächtigen aus der rechten Ecke, die rassistische Gewalt zu verharmlosen und auf die angebliche Gewalt gegen blonde und blauäugige "Arier" hinzuweisen. Nicht nur deswegen schien die Debatte von Beginn an verlogen - v.a. der Zeitpunkt läßt Rückschlüsse zu. Seit Jahren wird das rassistische Klima in Deutschland geleugnet und Übergriffe gegen vermeintliche Fremde geflissentlich ignoriert. Angesichts 150 nazistischer Morde seit der Widervereinigung gäbe es wahrlich genug Grund, sich des Themas zu widmen. Doch erst zur WM wird die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland kritikwürdig - man möchte schließlich nicht, dass zahlungskräftige Touristen Opfer werden. Wie ernst gemeint die Statements sind, kann man den tatsächlichen diskriminierenden Taten entnehmen. Ehrlicher und sinnvoller als die Mahnungen der etablierten Medien und Parteien sind die Aktivitäten antirassistischer Initiativen, die während der erhöhten Gefahrenlage während der WM besondere Maßnahmen ergreifen, um vermeintliche "Fremde" - egal ob mit deutschem Pass oder ohne - vor deutscher Gewalt zu schützen.

So bietet etwa die Seite prevent racist attacks des Afrika-Rates konkrete Ratschläge zum Verhalten bei rassistischen Übergriffen in fünf Sprachen.

Eine Initiative von Betroffenen und nichtstaatlichen Beratungsstellen in Berlin und Brandenburg bietet außerdem mit der racism-help-line eine telefonische Sofort-Beratung für Opfer von Übergriffen an:
Während der Fußball-WM in der BRD wird befürchtet, dass es vermehrt zur Bildung von Angsträumen für MigrantInnen kommen könnte. Rechte Hooligans, Neonazis oder deutschtümmelnde Fußballfans könnten in einer aufgeheizten Stimmung Jagd auf alles nicht-deutsche machen. Aus diesem Grund gibt es in Berlin eine selbstorganisierte Hotline in verschiedenen Sprachen. Hier können sich Opfer, aber auch Zeugen von Übergriffen melden.
Die Telefonnummern und weitere Infos sind unter www.racismhelpline.de zu finden.
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Freitag, Juni 09, 2006

Rote Karte für Deutschlands Abschiebetaktik!

von pro asyl

„Die Welt zu Gast bei Freunden“ – mit diesem Motto wirbt Deutschland zur WM. Weltoffenheit, Gastfreundschaft und Integration – für viele Flüchtlinge in Deutschland sieht die Realität ganz anders aus. 200.000 geflohene Menschen, darunter viele Kinder, sind von Abschiebung bedroht. Familien werden auseinander gerissen, Kinder von ihren Eltern getrennt – manchmal mitten in der Nacht, ohne jede Ankündigung.
mehr



Wir fordern: ● Schluss mit der rigorosen Abschiebepraxis. ● Ein Bleiberecht für langjährig in Deutschland lebende Menschen.
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Samstag, May 20, 2006

Europas vereinte Fussballnazis planen Massaker an Muslimen

WM: Europas vereinte Fussballnazis planen Massaker an Muslimen

Gemäss einem Bericht der italienischen Zeitung La Repubblica haben sich Europas Hooligans und Neonazis grenzübergreifend zusammengetan. Gemeinsames Ziel: Ein Massaker an Muslimen in Deutschland.

«Wir haben uns zusammgenschlossen. Zum ersten mal sprechen und planen wir zusammen, mit den Engländern, den Deutschen, den Holländern, den Spaniern. Wir haben ertmals alle ein gemeinsames Ziel: An der Weltmeisterschaft wird es ein Massaker geben», diktiert der italienische Hooligan dem La Repubblica-Reporter in den Notizblock. Der rechtsextreme Ultra weiss, wovon er spricht. Laut eigener Aussage hat er an dem Treffen teilgenommen, an dem sich die verschiedenen Hooliganverteter Europas auf eine gemeinsame Linie geinigt haben. Für ihr Treffen wählten die vereinigten Fussball-Nazis einen symbolträchtigen Ort: Braunau am Inn in Österreich.

Der interviewte italienische Faschist ist laut La Repubblica bekennender Fan der AS Roma. An der WM freut er sich aber nur auf das grosse Blutbad: «Wir werden alle in Deutschland sein. Und dort hat es Türken, Algerier, Tunesier. Wir werden sie angreifen. Das sind alles Feinde, die wir eliminieren werden. Genauso wie die Polizei.» Angst hat der Nazi-Fan gemäss eigener Aussage in La Repubblica nicht. «Warum auch», fragt er lapidar: «Wir werden Zehntausend sein.»
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Samstag, May 06, 2006

Anschläge auf Mannschaft während WM geplant?

Die iranische Fußballelf wird es nicht leicht haben in Deutschland. Nicht etwa hinsichtlich ihrer Ballkünste, sondern weil sie in einem Land spielen müssen, das gerade voll in den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran steckt. Tagtäglich sind die Gazetten voll mit Hetze gegen den auszulöschenden Feind, und Kanzlerin Merkel hat bereits offen die Unterstützung der USA bei ihrem Feldzug angekündigt. Nach innen wird das ganze abgerundet mit einer rassistischen Mobilmachung gegen die als 5.Kolonne des Feindes ausgemachten MigrantInnen und Menschen mit migrantischen Vorfahren. Um die antimuslimische Ideologie gegen jede Form der Besinnung oder Kritik zu immunisieren, ist der bayerische Innenminister Beckstein nun ein neues Meisterstück gelungen. Konkret geht es um mögliche Anschläge gegen die iranische Fußballelf, die leider im Feindesland gar nicht so unwahrscheinlich sind. Die iranische Regierung bat deshalb ihr deutsches Pendant darum, so gut wie möglich die Sicherheit der iranischen Kicker zu garantieren. Statt dies als Selbstverständlichkeit zu akzeptieren, konterte der christliche Inneminister mit antimuslimischen Verschwörungstheorien. Wenn Muslime Opfer von Gewalt werden, gibt es keinen Grund mit den Opfern mitzufühlen, denn sie stecken selbst dahinter - so das anlässlich der WM verbreitete neue Ideologie-Fragment. Die Iraner hätten doch nur vor, ihr eigenen Leute umzubringen, um es dann anderen in die Schuhe zu schieben. Natürlich handelt es sich dabei um eine klassische Argumention aus dem Repertoire des Antisemitismus, die hier für antimuslimische Zwecke fruchtbar gemacht wurde. Kritik blieb jedoch vollkommen aus. Damit ist der Weg frei für jede Form von Gewalt gegen Muslime – kein Täter braucht mehr fürchten, verantwortlich gemacht zu werden.

siehe z.B. hier
Artikel via anti-moslem-hass-blog
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Dienstag, April 25, 2006

Nürnberg: Volksseele kocht!

Nürnberg hat als einzige WM-Stadt die Möglichkeit bekommen, eine Kunstmeile zur WM zu erstellen – und das vollkommen kostenfrei, finanziert vom DFB und anderen Sponsoren. Doch die Volksseele kocht, denn ein geplantes Werk des Künstlers Olaf Metzel am Nürnberger Hauptmarkt läßt die sonst so trägen Massen Sturm laufen. Metzel möchte am Hauptmarkt eine Skulptur aus ehemaligen Stadionstühlen des Münchner Olympiastadions aufbauen, die den Titel "Auf Wiedersehen!" trägt. Für Bürger und Lokal-Presse ist klar: Es handelt sich um eine Schrott-Skulptur. Hauptärgernis ist jedoch, dass die Skulptur etwa zwei Monate lang ein Überbleibsel aus dem Mittelalter verdecken wird – den sehr einfallsreich betitelten sog. "Schönen Brunnen", der laut Kritikern ein "Wahrzeichen der Stadt" sei. Soweit so gut; was die Bürger jedoch dazu bringt, gegen die Baumaßnahmen für das vorübergehende Kunstwerk eine Protest-Menschenkette zu organisieren, massenhaft am Bauzaun herumzupöbeln, den Sicherheitsdienst zu attackieren, illegal auf das Gelände zu drängen und sich sogar ein Handgemenge mit der Polizei zu liefern, ist auf den ersten Blick unklar. Von "kalter Wut" spricht die Lokalpresse hinsichtlich des Mobs, der laut NN "mehrheitlich aus Rentnern" besteht. "Lieber sollen sie uns die Renten kürzen, als so einen Mist zu machen." bietet ein altes Ehepaar aufopfernd aber zusammenhanglos an. Bei solchen Angeboten braucht sich wohl auch niemand mehr fragen, wieso die "Bürger" bei Sozialkürzungen hingegen keineswegs massenhaft auf die Straße drängen. Vielleicht liegt der Hintergrund der Vehemenz der Proteste ja in der Bedeutung des "Schönene Brunnens" selbst. So weißt die NN auf die Figuren des Brunnens hin, denn
Entscheidend ist aber, dass in der obersten Reihe Moses mit den Gesetzestafeln erscheint, zusammen mit sieben Propheten des Alten Testaments. Diese acht Figuren nämlich stehen symbolisch für die höchsten Gebote der christlich-jüdischen Glaubenswelt
Quelle
Na wenn es um die Verteidigung des christlich-jüdischen Abendlandes geht...

Bisher bietet die Stadt dem Mob noch die Stirn, Oberbürgermeister Maly (SPD) verteidigte das Kunstwerk und die verantwortliche Kulturreferentin Lehner (CSU). Selbst die Opposition nutzte bisher den Volkszorn nicht für ihre Zwecke. So erklärte FDP-Stadtrat Utz Ulrich: Die „vermutlich zumindest teilweise von Rechtsradikalen gesteuerten“ und geschürten „unheimlichen Emotionen“ zeigten deutlich, wie notwendig eine „faire und offene, von Kenntnis getragene Auseinandersetzung um moderne Kunst in Nürnberg“ sei.

Artikel via http://anti-moslem-hass.blogspot.com
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Sonntag, April 02, 2006

NPD-Hetze gegen einen Nationalspieler

Durch das unerwartete Ausmaß des staatliche Rassismus im Rahmen der WM an den Rand gedrängt, will sich die WM beim rassistischen Mob wieder als Alternative ins Gespräch bringen. Helfen soll dabei ein NPD-WM-Planer mit dem Motto "Weiß - nicht nur eine Trikotfarbe - Für eine echte NATIONAL-Mannschaft"

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Posted by anti-wm at 14:20:47 | Permanent Link | Comments (1) |

Sonntag, März 12, 2006

Iran von der WM ausschliessen?

Schon vor einigen Monaten begannen Politiker der etablierten Parteien damit die Öffentlichkeit mit Forderungen nach dem Ausschluss der iranischen Fußballmannschaft von der WM in Deutschland zu penetrieren. Grund für den Ausschluss soll nach Angaben von Verfechtern wie z.B. Grünen-Mitglied Beck die Äußerungen des iranischen Staatschefs Mahmud Ahmadinedschad sein. Was die Fußball-Elf Irans konkret verbrochen habe, um von der WM wie Kriminelle ausgeschlossen zu werden, konnten weder Beck noch Cohn-Bendit oder einer ihrer Unterstützer erklären.
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Samstag, Februar 18, 2006

iranische Fans sollen draußen bleiben

Günther Beckstein, christlicher Fundamentalist der bayerischen Einheitspartei, hat ja schon vor ein paar Wochen eine "Spezialbehandlung" für iranische Fans gefordert. Anders als alle anderen Fußballfans sind die nämlich aufgrund ihrer Herkunft genetisch zur Boshaftigkeit verdammt. Anstatt - wie es z.B. Grundgesetz und Menschenrechte fordern - alle Fans gleich zu behandeln, sollen für die iranischen Fans Sondergesetze gelten. Das fordert zumindest der Vizevorsitzende des parteipolitisch organisierten deutschen Christentums, Wolfgang Bosbach. Potentielle religiöse Fans sollen dann nach ihrem äußeren Eindruck begutachte und präventiv an der Einreise gehindert werden. Die Kriterien? Liegt im Auge des betrachtenden BGSlers oder Polizeibeamten. Wer nicht gefällt, fliegt raus. Und da "die" ja eh alle irgendwie islamisch aussehen mit ihren dunklen Haaren, ihrem un-weißen Teint und den Bärten - also alle Iraner raus!

Den Becksteinschen Anti-Fußball-Fundi-Test kann mann übrigens nachlesen, nämlich hier. Was Pouja Khajeh-Zare, Spieler und Vorstand des Kreisligisten SV Iran Frankfurt davon hält, ist ebenfalls im Netz zu finden. Ebenfalls interessant: Iran-Fussball.de, die deutsche Seite für iranische Fans.
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