Sonntag, May 28, 2006

Noch mehr Anti-WM-Shirts

Einerseits für die Fussballfans:
Verbrecher

andererseits für die Nichtfans:
kein Interesse

Für beide gilt leider: Von der WM gibt es für sie viel schlechtes zu erwarten.

T-Shirts kann man, wie schon mal festgestellt, auch selber herstellen. Entweder oldschool mit selbstgemachter Schablone und Spray, oder z.B. mit sog. Transferfolien für den Tintenstrahldrucker (für Laserdrucker braucht man andere). Wem das alles zu viel Arbeit ist, der kann sich sein T-Shirt auch in entsprechenden Läden (z.B. viele Copyshops) machen lassen. Und wer gar nicht mehr aus dem Haus gehen mag, kann sich sogar im Netz sein T-Shirt selbst designen (z.B. hier).
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Kontakt

Kontakt zu anti-wm.blog.com per mail: anti-wm(at)mail.austria.com oder einfach per Kommentar
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anti-Fußball-Rap


Das Video von SDP mit ihrer Anti-Fussball-Musik gibt`s hier




Posted by anti-wm at 11:41:36 | Permanent Link | Comments (3) |

Samstag, May 20, 2006

Europas vereinte Fussballnazis planen Massaker an Muslimen

WM: Europas vereinte Fussballnazis planen Massaker an Muslimen

Gemäss einem Bericht der italienischen Zeitung La Repubblica haben sich Europas Hooligans und Neonazis grenzübergreifend zusammengetan. Gemeinsames Ziel: Ein Massaker an Muslimen in Deutschland.

«Wir haben uns zusammgenschlossen. Zum ersten mal sprechen und planen wir zusammen, mit den Engländern, den Deutschen, den Holländern, den Spaniern. Wir haben ertmals alle ein gemeinsames Ziel: An der Weltmeisterschaft wird es ein Massaker geben», diktiert der italienische Hooligan dem La Repubblica-Reporter in den Notizblock. Der rechtsextreme Ultra weiss, wovon er spricht. Laut eigener Aussage hat er an dem Treffen teilgenommen, an dem sich die verschiedenen Hooliganverteter Europas auf eine gemeinsame Linie geinigt haben. Für ihr Treffen wählten die vereinigten Fussball-Nazis einen symbolträchtigen Ort: Braunau am Inn in Österreich.

Der interviewte italienische Faschist ist laut La Repubblica bekennender Fan der AS Roma. An der WM freut er sich aber nur auf das grosse Blutbad: «Wir werden alle in Deutschland sein. Und dort hat es Türken, Algerier, Tunesier. Wir werden sie angreifen. Das sind alles Feinde, die wir eliminieren werden. Genauso wie die Polizei.» Angst hat der Nazi-Fan gemäss eigener Aussage in La Repubblica nicht. «Warum auch», fragt er lapidar: «Wir werden Zehntausend sein.»
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Montag, May 15, 2006

Alternative Kick 2

Alternative Kick ist eine Veranstaltungsreihe in Nürnberg, die die WM kritisch begleiten möchte.
Alternative Kick
Kritik und Gegenakzente zur Fussball-WM

Vom 9. Juni – 9. Juli findet die Fussballwelt-WM 2006 in Deutschland statt. Leider bringt das sportliche Großereignis auch zahlreiche negative Begleiterscheinungen mit sich: Vom nationalen Massentaumel bis hin zum Fall des Ladenschlussgesetzes. Das Milliardengeschäft WM wirkt nachhaltig, nicht nur für die Konten der Sponsoren und Wirtschaftsunternehmen, sondern auch in Sicherheitsgesetzen und Überwachungsverschärfungen. Kommerzialisierung und Repression lassen kaum Platz für eine lebendige und selbstorganisierte Fankultur, die WM hat längst den (Stadion)-Alltag erreicht.

Alternative Kick tritt an, um Kritik zu äußern und Gegenakzente zu setzen.
Un das möchte Alternative Kick u.a. mit folgenden Veranstaltungen erreichen:
Donnerstag, 11.Mai 2006, ab 8.30 Uhr, Stadthalle Fürth
Made in Hell - gegen die menschenverachtenden Arbeitsbedingungen bei Adidas weltweit
Protestaktion zur Adidas Aktionärsversammlung Bericht

Mittwoch, 24. Mai 2006, 19.00 Uhr, DESI*
Tatort Stadion – kick racism out of football
Martin Endemann vom Bündnis Aktiver Fussballfans (BAFF) informiert zu Rassismus und Neonazi-Aktivitäten in deutschen und europäischen Fussballstadien sowie Gegenaktivitäten aus der Fanszene mehr

(Alternative Kick in Zusammenarbeit mit Radikale Linke (RL) Nürnberg)
Dienstag, 30. Mai 2006, 19.30 Uhr,DESI*
Tatort Fussball-WM....Gegenakzente zu Kommerzialisierung, Repression und Diskriminierung im Fussball
Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Kritik an der Fussball-WM sowie den Gegenakzenten zum kommerziellen Ausverkauf, zu staatlicher Repression und Diskriminierung im Fussball-Alltag mit dem Bündnis Aktiver Fussballfans (BAFF), den Ultras Nürnberg sowie einem Organisator der Mondiali Antirazzisti. mehr

Freitag, 02. Juni 2006, ab 19.00 Uhr,DESI*
Alternative Culture Kick
Das subkulturelle Fussball-Highlight der außergewöhnlichen Art mit sportlichen Höchstleistungen, grandiosen Filmen, wahren Kicker-Größen und DJ-Teams, die 45 Minuten Zeit haben, ihr Bestes zu geben. Sonst wird abgepfiffen.

Mittwoch 12. Juli bis Sonntag, 16. Juli 2006
1 0 . a n t i r a s s i s t i s c h e Fußballweltmeisterschaft in Montecchio (Italien)

Freitag 21. Juli, 21.00 Uhr, Kunstverein (Frankenstr. 200/Nbg)
Konzert mit No Respect (Göttingen)
No Respect begeisterten nicht erst einmal die Nürnberger Ska-Punk Szene mit ihren stricly antifascist and rebel tunes.
(Veranstalter sind Alternative Kick und "Kampfansage"

*Desi: Brückenstr.21/Nürnberg
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Samstag, May 13, 2006

Audio zu negativen Aspekten der WM

Auch wer sich lieber ungern die Augen beim Lesen ewig langer Texte kaputt macht, muss nicht auf Kritik an der WM verzichten. Im Netz finden sich immer wieder Audio-Beiträge v.a. von Radio-Sendern, die sich mit den Folgen der Fußball-WM in Deutschland auseinandersetzen. So gibt es z.B. auf den Seiten des Stoffwechsels eine Übersicht über Radio-Beiträge, die sich u.a mit Fan-Schikanen & Repression, Zwangsprostitution und den Erweitwerungen der Ladenöffnungszeiten beschäftigen.
Posted by anti-wm at 22:57:00 | Permanent Link | Comments (3) |

Donnerstag, May 11, 2006

1€-Wachmänner & Security-Praktikanten

von indymedia:
Das deutsche Sicherheitskonzept der WM 2006 ist widersprüchlich: Sicherheitshysterie auf der einen Seite, Sparwut und "Geiz ist geil"-Mentalität auf der anderen. Nun sollen "1-Eur-Sicherheitskräfte" schlecht bezahlten privaten Wachleuten Konkurrenz machen.

Das Millionengeschäft der FIFA, die WM 2006, genießt in Sachen Sicherheit viel Aufmerksamkeit. Ein staatlich-privater Sicherheitsverbund (siehe hierzu) soll dafür Sorge tragen, dass beispielsweise terroristische Anschläge und Hooliganausschreitungen verhindert werden. Neben gutbezahlten Polizeibeamten werden private Sicherheitskräfte in und um die Stadien, im ÖPNV, beim "Public Viewing" auf öffentlichen Plätzen, in Mannschaftshotels und Trainingsanlagen zum Einsatz kommen, um für (öffentliche) Sicherheit zu sorgen und die millionenschweren Fußballstars zu schützen. Und mit Sicherheit werden dabei nicht alle "WM-Securities" nach Tarif bezahlt. Seit Monaten brüsten sich die Arbeitgeber der Sicherheitswirtschaft mit Neueinstellungen; bereits im Vorfeld steht aber fest, dass mit Abpfiff des Endspiels die meisten der WM-Securities wieder in die Arbeitslosigkeit zurückkehren werden. Eine von den Arbeitgebern - über den WM-Zeitraum - in Aussicht gestellte Weiterbeschäftigung dürfte denn auch mehr der Motivationsförderung ("Wenn Sie sich bewähren...") der Mitarbeiter dienen.
Die Pläne von Bundesinnenminister Schäuble die Bundeswehr in das WM-Sicherheitskonzept zu integrieren und am Boden einzusetzen sorgten bei der Lobby der Sicherheitsunternehmer für Verärgerung - Umsatzeinbußen wurden befürchtet.

BDS kritisiert "1-Eur-WM-Sicherheitskräfte"

Nun kritisiert der Bund der Selbständigen / Deutscher Gewerbeverband (BDS-DGV) Landesverband Berlin den Einsatz von "1-Eur-WM-Sicherheitskräften" und sieht "keine Chance für regionale Unternehmen" (siehe hierzu). Und es stellt sich die Frage: Wie werden die Berliner (WM-)Sicherheitsdienstleister nun darauf reagieren? Ihren Bewerbern etwa Praktikas und unbezahlte Probearbeit im Zusammenhang mit WM-Einsätzen anbieten?
Unter Federführung von Securitas Deutschland wurde für den 1. Mai 2005 das Berliner Projekt "Protection 05" (siehe) ins Leben gerufen. Kreuzberger Jugendliche sollten sich durch ein "Security-Praktikum" i.V.m. Bühnenschutz für die Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft qualifizieren (ähnliche Projekte siehe).
Nebenbei: Einem Bekannten von mir wurde von einer Jobvermittlung ein Arbeitsplatz in Aussicht gestellt unter der Bedingung, dass er sich vor der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages zu acht(!) Wochen unbezahlter Probearbeit ("Einarbeitungszeit") bereit erklärt. Auch solche Dinge sind in der deutschen Arbeitswelt längst Realität.

Der große Widerspruch

Bei all der (Un)Sicherheitshysterie die mit Blick auf die WM 2006 geschürt worden ist und weiter geschürt wird wundert es doch sehr, auf was für Experimente sich die Sicherheitsverantwortlichen in den Ministerien, bei der Polizei, in der FIFA und im DFB hier einlassen. Wie motiviert sind "1-Eur-Sicherheitskräfte", die zu ihrem zeitlich begrenzten Job gezwungen werden und die keine Konsequenzen (z.B. für unkorrektes Verhalten) fürchten brauchen? Zu Recht wird in Bezug auf das WM-Sicherheitskonzept von der Öffentlichkeit erwartet, dass alle eingesetzten Dienste miteinander kooperieren und die zugehörigen Kräfte - die einzelnen Mitarbeiter - zuverlässig ihre Arbeit verrichten. Nicht alle Bereiche unterliegen dabei so hohen Gefährdungsstufen, dass es gut ausgebildete und besser bezahlte Polizeibeamte braucht - der Grund weshalb 'Private' auch mitspielen dürfen. Merkwürdig und ungerecht ist jedoch die unterschiedliche Entlohnung der einzelnen Sicherheitsakteure im bereichsübergreifenden Sicherheitskonzept. Den unterbezahlten WM-Securities und Wachmännern, die in dieser Zeit vermutlich Überstunden leisten werden, ist nur schwer vermittelbar, dass sie im FIFA-Millionen-Zirkus (einer in Bezug auf`s Geld mehr privaten als öffentlichen Veranstaltung) mit 'Peanuts' abgespeisst werden sollen - ganz zu schweigen von den '1-Eur-WM-Sicherheitskräften'.
Wenn die Sicherheit bei diesen Weltfestspielen so groß geschrieben wird: Wie kann es dann sein, dass hierbei 1-Eur-Jobber unterbezahlten Wachmännern Konkurrenz machen können? Wie verschiedene Fernsehmagazine in den letzten Monaten berichteten verdrängen 1-Eur-Jobs nicht nur in verschiedenen Bereichen die Erwerbsarbeit sondern sie sorgen auch dafür, dass Löhne sinken! In kommunalen Sicherheitsbereichen wird künftig vermutlich verstärkt mit 1-Eur-Jobs experimentiert werden.
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Samstag, May 06, 2006

Anschläge auf Mannschaft während WM geplant?

Die iranische Fußballelf wird es nicht leicht haben in Deutschland. Nicht etwa hinsichtlich ihrer Ballkünste, sondern weil sie in einem Land spielen müssen, das gerade voll in den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran steckt. Tagtäglich sind die Gazetten voll mit Hetze gegen den auszulöschenden Feind, und Kanzlerin Merkel hat bereits offen die Unterstützung der USA bei ihrem Feldzug angekündigt. Nach innen wird das ganze abgerundet mit einer rassistischen Mobilmachung gegen die als 5.Kolonne des Feindes ausgemachten MigrantInnen und Menschen mit migrantischen Vorfahren. Um die antimuslimische Ideologie gegen jede Form der Besinnung oder Kritik zu immunisieren, ist der bayerische Innenminister Beckstein nun ein neues Meisterstück gelungen. Konkret geht es um mögliche Anschläge gegen die iranische Fußballelf, die leider im Feindesland gar nicht so unwahrscheinlich sind. Die iranische Regierung bat deshalb ihr deutsches Pendant darum, so gut wie möglich die Sicherheit der iranischen Kicker zu garantieren. Statt dies als Selbstverständlichkeit zu akzeptieren, konterte der christliche Inneminister mit antimuslimischen Verschwörungstheorien. Wenn Muslime Opfer von Gewalt werden, gibt es keinen Grund mit den Opfern mitzufühlen, denn sie stecken selbst dahinter - so das anlässlich der WM verbreitete neue Ideologie-Fragment. Die Iraner hätten doch nur vor, ihr eigenen Leute umzubringen, um es dann anderen in die Schuhe zu schieben. Natürlich handelt es sich dabei um eine klassische Argumention aus dem Repertoire des Antisemitismus, die hier für antimuslimische Zwecke fruchtbar gemacht wurde. Kritik blieb jedoch vollkommen aus. Damit ist der Weg frei für jede Form von Gewalt gegen Muslime – kein Täter braucht mehr fürchten, verantwortlich gemacht zu werden.

siehe z.B. hier
Artikel via anti-moslem-hass-blog
Posted by anti-wm at 13:29:40 | Permanent Link | Comments (7) |